Kein Platz für Geister der Vergangenheit in unserer Heimat

Entgegen der Darstellung im Bericht des Merkur nahmen nicht rund 50, sondern mehr als 200 Besucher:innen an der Gegenveranstaltung zur AfD-Wahlveranstaltung in Hohenlinden teil.

Zur Kundgebung nahe des Wendlandhaus hatte ein breites zivilgesellschaftliches Bündnis eingeladen, darunter die OMAS GEGEN RECHTS Ebersberg, unterstützt von allen demokratischen Parteien der Gemeinde und weiteren Initiativen aus der Region. Anlass war eine Wahlveranstaltung der Kreis-AfD mit dem Titel „Heimat – Aber sicher!“.

Die Gegenveranstaltung stand unter dem Zeichen eines entschlossenen und kreativen Protests für Demokratie und Vielfalt. Besonders eindrucksvoll war eine Installation am Zaun: Dort waren symbolische „Geister der Vergangenheit“ angebracht – beschriftet mit Begriffen wie völkischer Nationalismus, Rassismus, Ausgrenzung, Hass und Hetze, Faschismus, BDM und HJ. Daneben machte ein großes Plakat die Botschaft unmissverständlich klar: „Kein Platz für Geister der Vergangenheit in unserer Heimat.“

Trotz anhaltenden Regens und niedriger Temperaturen war die Stimmung optimistisch und von starkem Zusammenhalt geprägt. Viele Teilnehmende brachten deutlich ihren Wunsch zum Ausdruck, aktiv gegen die Bedrohung unserer Demokratie einzutreten und solidarisch zusammenzustehen.

Auffällig war zudem ein sehr starkes Polizeiaufgebot, das die Veranstaltung begleitete.

Die hohe Beteiligung und die klare inhaltliche Positionierung der Gegenkundgebung zeigen: Der Protest in Hohenlinden war deutlich größer, vielfältiger und engagierter, als im ursprünglichen Bericht dargestellt.